Rovaniemi
Beziehungsweise das Weihnachtsmanndorf
Ich liebe Kitsch und Trash – daher wollte ich mir dieses Dorf natürlich unbedingt ansehen. Und lasst euch gesagt sein: Hier kann man wirklich alles kaufen und muss alles bezahlen, was nicht festgeschraubt ist. Für ein Bild mit dem Weihnachtsmann zahlt man, ein Bild mit der Weihnachtsfrau ist günstiger aber kostet auch.
Es ist ein Ort, an dem der Kommerz lebt – und an dem man den Polarkreis überschreiten kann (das ist kostenfrei, zumindest bisher). An sich ist es ganz witzig, sich das Treiben und die vielen Besucher anzuschauen, ein wenig herumzulaufen und ein heißes Getränk zu trinken. Mehr habe ich dort allerdings nicht gemacht.
Mein Fazit: Wenn ihr Trash und Kitsch mögt, schaut es euch ruhig an. Wesentlich mehr gibt es hier – und auch in der Stadt Rovaniemi – meiner Meinung nach nicht zu sehen.
Man kann außerdem einige Outdoor-Aktivitäten buchen und sich von einem Rentier durch die Winterlandschaft ziehen lassen.
Es gibt zwei günstige Möglichkeiten, zum Weihnachtsdorf zu kommen, da es nicht direkt in Rovaniemi liegt. Die Buslinie 8 fährt von der Innenstadt dorthin.
Alternativ verkehrt saisonal ein Santa Shuttle.
Außerdem ist das Rovaniemi Art Museum zu empfehlen, wenn man noch etwas Zeit hat. Dort findet jeden Donnerstag von 16–18 Uhr die Art Night statt, mit kostenfreiem Eintritt.