Oaxaca
Bunte Häuser, echter Kakao, ein Marktplatz voller Hochzeiten
und eine unerwartete Tempelstätte
Alles fermentiert im: Labo Fermento
Hier wird das Konzept des Restaurants schnell klar: Es ist alles fermentiert. Wer bisher nur Sauerkraut und Kimchi kennt, kann sich hier – für etwas mehr Geld – weiterbilden. Super spannende Küche mit tollem Service und sehr guten Drinks.
Frühstück, Kaffee, Abendessen oder Mezcalita im: Boulenc
Dieses Restaurant/Bar ist jetzt nicht super authentisch (ich habe ein großartiges Pan de Chocolate gegessen), aber zu Hause isst man ja auch nicht immer nur lokale Küche – daher gönnt euch Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie Kaffee und Gebäck dort. Der Hinterhof ist einfach super schön zum Sitzen und um ein, zwei Drinks zu viel zu trinken. Hierfür empfehle ich den Mezcalita.
Viertel Barrio de Jalatlaco auschecken und Templo de San Matías Jalatlaco
Dieser Viertel ist jetzt kein Geheimtipp aber vielleicht für mache Touristen schon ein Stück zu weit vom eigentlichen Stadtzentrum. Hier gibt es alles was es im Zentrum auch gibt nur mit weniger Menschenmassen.
Fancy Cocktail in der: Selva Cocktailbar
Wenn man einmal so viel für einen Cocktail ausgeben möchte wie in Deutschland oder Österreich, dann kann ich diesen Ort nur empfehlen. Was man hier für sein Geld bekommt, sind kreative und raffinierte Drinks – definitiv kein langweiliges Standardgetränk. Also: Wenn ihr ein paar Pesos übrig habt, gönnt euch einen Cocktail und es ist garantiert einer, den ihr so noch nie getrunken habt.
Verloren gehen zwischen den Ständen im Central de Abastos de Oaxaca
Dieser Markt ist einfach nur gigantisch. Man verliert sich zwischen Haushaltswaren, Kleidung, Obst und Gemüse, Deko und Essensständen. Hauschuhe in aller Ausführung und Lichterketten gibt es auch. Dieser Markt ist nicht für Touristen gemacht – sie können ihn natürlich besuchen, klar, aber hier verkaufen und kaufen vor allem die Bewohner Oaxacas.
Sich beeindrucken lassen am: Monte Alban
Ich habe mir ein Taxi vom Hotel in Oaxaca genommen und kam 30 Minuten später – und 15 € leichter – auf einem unscheinbaren Parkplatz an. Nach fünf Minuten Fußweg sah alles schon ganz anders aus. Der Eintritt war recht günstig, und es war nicht viel los (Reisezeit: November).
Normalerweise finde ich solche Ausgrabungsstätten meist eher langweilig – viele Steine, wenig Spaß –, aber diese Stätte ist wirklich ein Must, wenn man in Oaxaca ist.
Ein Vorplatz einer Kirche, der ganz Mexiko beschreibt. Die Kirche von Santo Domingo de Guzmán ist sehr schön, aber mein Highlight war der Vorplatz. Hier spürt man genau so, wie ich das ganze Land empfunden habe: viel, voll, laut, und alles passiert gleichzeitig – und dazwischen isst man noch schnell etwas.
Wenn in der Kirche geheiratet wird, wird auf dem Vorplatz beim Verlassen der Kirche getanzt. Es wird hier auch richtig aufwendig gefeiert, mit kostümierten Tänzern (manche sehen aus wie ein Teppich) und einem Ballon, der nur dazu zu sein scheint, die Namen der gerade Vermählten in die Welt zu tragen. Ich weiß nicht, ob das immer so stattfindet, aber wenn ihr dort seid, schaut unbedingt vorbei, holt euch einen Kaffee oder einen echten Kakao und setzt euch hin, um zu beobachten – selbst ohne Hochzeit ist auf dem Platz viel los.
Rund um den Platz gibt es auch zahlreiche Rooftop-Bars und Restaurants. Ich habe in einem Restaurant auf einen Snack und ein Bier vorbeigeschaut: Los Andantes Terraza (absolut okay, aber nichts Besonderes).
Zusammenfassend: Wenn du Mexiko an nur einem Ort erleben möchtest, dann ist es wohl hier.
Hotel Le Petit
Ich finde Hotelempfehlungen immer schwierig, weil es am Ende einfach Geschmackssache ist. Ich mag klare, helle und eher minimalistische Hotelzimmer ohne Teppich – und genau das trifft dieses Hotel. Klare Strukturen, sauberes Design, die Lage nicht direkt im Zentrum, aber auch nicht weit davon entfernt – und im Bad gibt’s sogar Fußbodenheizung. Natürlich mit Klimaanlage.