Narvik
Das Ende der Zugstrecke von Stockholm und das Tor zu den Lofoten. An sich ein mittelgroßes Dorf, das man nicht unbedingt gesehen haben muss, das man aber durchaus schön finden kann, wenn man einmal dort ist.
Zuallererst: Wir haben sie gesehen – die Nordlichter, zu Silvester direkt von unserem Airbnb aus. Unser Airbnb war okay, aber nichts, was ich ausdrücklich empfehlen würde. Es lag ungefähr hier mit Blick auf den Fjord, und das ist auch genau der richtige Blick (mit wenig störendem Licht), den ihr haben wollt, um die Nordlichter bequem vom Warmen aus zu sehen.
In Narvik kann man Ski fahren (was ich nicht tue). Dort, wo man Ski fahren kann, gibt es aber auch Gondeln, mit denen man auf den Berg kommt und die Aussicht genießen kann – was ich wiederum sehr gerne tue. Hier ist die Gondel; man kann den Berg auch zu Fuß wieder hinunterlaufen, wenn man das möchte. Oben auf dem Berg gibt es ein Restaurant, und falls ihr es bis dahin noch nicht getan habt: Probiert unbedingt den norwegischen Karamellkäse auf Waffeln. Ich mag ihn sehr, manche mögen ihn gar nicht – auf jeden Fall sollte man nach dem Norwegenurlaub eine Antwort auf diese Frage haben.
Ansonsten gibt es in Narvik nicht besonders viel zu tun. Ich habe keine öffentliche Sauna gefunden (das scheint dort kein großes Thema zu sein), nur falls ihr ebenfalls auf der Suche seid – ich hatte jedenfalls kein Glück. Holt euch eine schöne Unterkunft, kocht gut und schaut aus dem Fenster. Genießt die drei bis vier Stunden Licht am Tag und spaziert am Fjord entlang.
Wir sind von dort aus wieder zurück nach Stockholm geflogen. Man kann aber natürlich auch weiter in die Lofoten reisen – das ist sicherlich auch wunderschön.